Anton Zemliczka , 1758

Name
Anton /Zemliczka/
Given names
Anton
Surname
Zemliczka
Marriage

Platzer Papierfabrik

Platz an der Naser hat 1914 ein Gedenkbuch herausgebracht, wo die Platzer Papierfabrik erwähnt ist:"... Entsprechend Familientradition nach der Auflösung des Jesuitenordens im Jahr 1773 nahm in der Platzer Papierfabrik die Lehre auf der zukünftige Jesuit Žemlička aus dem Wohnheim in Neuhaus. Er erlernte das Handwerk der Papierherstellung, arbeitete eine Reihe von Jahren in Platz, später arbeitete er in irgendwelchen Papierfabriken in Mähren, wo er auch starb......

Ob besagter Zemliczka unser Anton Zemliczka ist, lässt sich nur vermuten. Jedoch passen Zeit und Beruf, sowie Name sehr genau, deswegen gehe ich davon aus, dass es sich hier um dieselbe Person handelt.

 

-----Genauer Text-----


-435- Platzer Papierfabrik
Als wenn ich es vor Augen hätte
das alte Gebäude mit dem hohen
Giebel, mit Schindeln gedeckt, die alte Platzer
Papierfabrik. Ein Dach als wäre es aus zwei Teilen,
geteilt durch eine Lücke, wohin die Luft blies,
auf den Dachboden und trocknete die ausgebreiteten Papierbögen.
Ein gewaltiger Bau, er war einstöckig und bildete
einen rechten Winkel, die vordere Seite war gemauert und kürzer,
die Seite zum … länger. Das Dach stand auf Pfeilern
aus Ziegelsteinen ummauert. In einigen großen Sälen
bearbeitete man das Papier, es war eine manuelle Produktion.

Wo die Papierfabrik ausgestattet war, weiß man nicht. Entsprechend
Familientradition nach der Auflösung des Jesuitenordens
im Jahr 1773 nahm in der Platzer Papierfabrik die Lehre auf
der zukünftige Jesuit Žemlička aus dem Wohnheim in Neu-
haus. Er erlernte das Handwerk der Papierherstellung,
arbeitete eine Reihe von Jahren in Platz, später arbeitete er
in irgendwelchen Papierfabriken in Mähren, wo er auch starb.
Demnach war die Platzer Papierfabrik wahrscheinlich ein alter
Betrieb, gegründet anscheinend in der Platzer Herrschaft auf
dem Grundbesitz des ehemaligen Hofes der Zelenkovskys jetzt …
Später verkauft so wie Mühlen, Höfe,
private Fischteiche. Der älteste Besitzer der Papier-
fabrik nennt sich Holub, seine Tochter erhielt bei
der Hochzeit die Papierfabrik mit einer großen Wiese bis zur

……………………… Der Schwiegersohn der Holubs verkaufte die Papierfabrik
dem Baron Leonhard, der längere Zeit Papier
herstellte. Die Qualität des Papiers war ausgezeichnet. Es wurde
auch buntes Papier hergestellt. Auch diese Chronik ist aus handgeschöpftem
Papier, sehr gutem, hergestellt in dieser Pa-
pierfabrik. (Das Papier ist mit der Prägung A. Heller und einem zweischwänzigen gekrönten Löwen)
Als man in anderen Papierfabriken begann,
feines Papier herzustellen, sogenanntes „maschinelles“, konnte
die Handarbeit mit ihnen nicht konkurrieren, und so
verkaufte der Baron die Papierfabrik ca. 1865/66. Der Deutsche
(Schindler), der kein Papier herstellte, führte aber
… ein

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